Kreislaufwirtschaft lautet die neue Norm für Europa

Kreislaufwirtschaft lautet die neue Norm für Europa

Der 30. März 2022 – ein unvergessliches Datum für die gesamte Textilbranche. Die Europäische Kommission hat ihre zukünftig verbindliche, nachhaltige Textilstrategie vorgestellt. Der Textilsektor wird die erste Branche sein, die vollständig von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft übergeht, in der Produkte so konzipiert sind, dass sie langlebiger, wiederverwendbarer, reparierbarer, recycelbar und energieeffizienter sind.

„Bis 2030 sind Textilprodukte, die in der EU in Verkehr gebracht werden, langlebig und recycelbar, bestehen zu einem großen Teil aus recycelten Fasern, sind frei von gefährlichen Stoffen und werden im Hinblick auf soziale Rechte und die Umwelt hergestellt“, veröffentlichte die Europäische Kommission.

Die heutige Episode des Sympathy-Lab diskutiert das Thema mit all seinen Bedeutungen und Implikationen für die Textilindustrie. Das Expertengespräch zwischen Rannveig van Iterson, Senior Consultant bei Ohana Public Affairs und Dr. Rüdiger Fox, CEO Sympatex, wurde aufgezeichnet und ist auf der entsprechenden Website verfügbar. Konkret gibt diese Episode Antworten auf die folgenden Fragen: Was ist der Vorschlag der EU-Kommission? Was sind Relevanz und Konsequenzen für die Textil- und Bekleidungsindustrie? Werden Textilien in Zukunft nachhaltig sein?  Warum sollten sich Verbraucher für EU-Vorschriften interessieren?

„Es gibt einen großen Push in die Richtung, wie Marken und Unternehmen transparenter sein müssen, woher Produkte kommen, wie sie hergestellt werden, welche Umweltauswirkungen sie haben und dies klar und konsistent gegenüber den Konsumenten kommunizieren müssen, damit jegliches Greenwashing vermieden wird“, sagt Rannveig von Iterson. „Als Marke muss man dies mit Daten untermauern und auch validieren, damit die Verbraucher darauf vertrauen können, dass das Produkt wirklich grüner bzw. nachhaltiger ist“, fügt sie hinzu.

„Das Faszinierendste an diesem Gesetzgebungsverfahren ist, dass die Europäische Kommission beide Teile in einem regelt: Man kann den einen Nachhaltigkeit nennen, der alles beinhaltet, was man bei der Herstellung des Produkts tut, und den anderen Zirkularität, was bedeutet, dass das Produkt, wenn es den Laden verlässt, dorthin zurückkehren muss, wo der Rohstoff herkommt”, so Dr. Rüdiger Fox, CEO Sympatex.

Sicherlich kann kein Unternehmen das Modell Kreislaufwirtschaft alleine nachhaltig umsetzen. Vielmehr ist ein branchenweites, gemeinsames Streben nach Zirkularität unabdingbar. Genau aus diesem Grund heißt das Ziel der Ingredient Brand Sympatex Re>Closing the loop. Together. Von nun an mit viel Rückenwind von der EU-Kommission

„Das ist ein Update für Designinnovationen. Bis jetzt haben wir Produkte so entwickelt, indem wir die Auswirkungen Upstream und Downstream ignoriert haben. Was jetzt kommt, lautet Eco-Design Prozess. Der Herstellungsprozess des Produkts muss bereits bestimmte Einschränkungen berücksichtigen, die sich aus dieser Verantwortung ergeben. Aber das Schöne ist, dass Einschränkungen Innovationen nicht limitieren, sondern beschleunigen. In dem Moment, in dem man merkt, dass nur bestimmte Materialien recycelbar sind, kann man sich darauf konzentrieren, mit diesen Materialien neue Lösungen zu entwickeln“, Dr. Rüdiger Fox, CEO Sympatex. “Grundlegend ist, dass wir jetzt mit dem Designprozess beginnen müssen. Die vollständige Umstellung der Industrie lässt uns drei bis vier Jahre, was zeitlich sehr eng ist. Im Jahr 2016 hatten wir uns entschieden, bis 2030 den Textilkreislauf zu schließen. Wir haben also 15 Jahre Zeit eingeplant, jetzt sind noch acht Jahre übrig. Aus Erfahrung, wissen wir also, es braucht Zeit“, fügt Dr. Fox hinzu.

Dementsprechend freut sich das Unternehmen, mehr denn je und mit vollem Engagement, Mut, Kreativität und Kooperationen zum Gelingen der Kreislaufwirtschaft beizutragen und gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen zu Re>Closing finden Sie unter: www.sympatex.com.

 

Über Sympatex:

 

Re>Closing the loop. Together.  Mit der klimaneutralen und recycelbaren Sympatex Membran.

100 Milliarden Kleidungsstücke und 23 Milliarden jährlich produzierte Paar Schuhe, stehen für Sympatex‘s zukünftige Rohstoffquelle, sobald sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Die intelligente Sympatex Membran wird seit 1986 in den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und technischen Anwendungsbereiche eingesetzt und garantiert entsprechend dem Performance-Standard: 100% wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Intelligent? Die Membran entwickelt bei höherer Aktivität proportional steigende Atmungsaktivität. Neu und weit über dem Standard ist, dass Sympatex Funktionstextilien aus recycelten und recycelbaren Monomaterialien herstellt. Sympatex wird in Zukunft keine neuen Materialien aus der Ölindustrie mehr verwenden. Stattdessen werden gebrauchte Textilien in neue, hochwertige Membrane, Laminate und Funktionstextilien verwandelt. Sympatex arbeitet weltweit mit ausgewählten Markenpartnern zusammen, um den Textilkreislauf gemeinsam wieder zu schließen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie die Ingredient-Brand Sympatex die eigene, kollaborative Haltung und Markenkraft nutzt, um neue Ideen in die Realität umzusetzen:
www.sympatex.com

 

PR Kontakt:
Sympatex Technologies GmbH
Carina Dietrich
Feringastraße 7A
85774 Unterföhring
Mail carina.dietrich@sympatex.com
T +49 (0) 175 55 69 159
www.sympatex.com

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