CO2-Reduktion

Unser Lösungsansatz: Die klimaneutrale Sympatex Membran

In seinem Risikobericht 2016 hat das World Economic Forum die Globale Erwärmung als das größte existenzielle Risiko für die Menschheit mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Wir nehmen diese Prognosen ernst, sind uns der skizzierten Risiken bewusst und haben uns daher entschlossen, zu handeln. Bereits in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, bei der Herstellung der Sympatex Membran den „Carbon Footprint“ unseres Produktes erheblich zu mindern. Konkret bedeutet dies: Die Produktion eines Sympatex Copolymers erzeugt im Vergleich zu einem PTFE-Polymer 50 Mal weniger CO2. Um unseren Beitrag zur globalen Erwärmung vollständig zu eliminieren, kompensieren wir darüber hinaus seit 2017 die noch verbleibende CO2-Menge, die bei der jährlichen Membran-Produktion freigesetzt wird, durch international zertifizierte Klimaschutzprojekte in Partnerschaft mit ClimatePartner. Mit der weltweit ersten klimaneutralen Membran sind wir somit erneut Pionier in der Nachhaltigkeit. Viele unserer Kunden haben sich bereits angeschlossen – mit ihnen gemeinsam kompensieren wir inzwischen auch den CO2-Fußabdruck der jeweiligen Textilien und sogar des gesamten Bekleidungsstücks bzw. des Schuhs.

So hat Sympatex anhand einer repräsentativen Auswertung für Outdoor-Bekleidung gezeigt, dass allein die Wahl des Membran-Materials einen ganz entscheidenden Einfluss auf den Klima-Fußabdruck des Endproduktes hat – und beispielsweise schon der Wechsel von einer PTFE-Membran zu der seit 2017 bereits klimaneutralen Sympatex Membran bei einer Outdoor-Jacke deutlich über die Hälfte und einem Ski-Handschuh bis zu 60% des gesamten Klimagases zu reduzieren vermag, welches im gesamten Produktionsprozess für das komplette Endprodukt freigesetzt wird.

* Berechnung auf Basis von SAC-Daten per kg (SAC=Sustainable Apparel Coalition)

Sympatex ist Erstunterzeichner der „Fashion Industry Charter for Climate Action“

Die Textilindustrie ist die zweitschmutzigste Industrie der Welt – sie ist u.a. bereits für 8% gesamten ausgestoßenen CO2 weltweit verantwortlich ist (mehr als der gesamte Schiff- und Flugverkehr zusammen bzw. ungefähr so viel wie die gesamte EU). 83% CO2 erzeugt die Bekleidung, 17% die Schuhindustrie. Bis 2030 wird sich diese Menge verdoppeln, wenn wir nichts ändern.

Die UN ist auf diese Missstände aufmerksam geworden. Am 10. Dezember 2018 wurde daher die „Climate-Charter for Action“ für die Bekleidungsindustrie bei der Weltklimakonferenz COP24 in Polen offiziell vorgestellt. Sie umfasst eine Liste von Minimalzielen, auf die sich Vertreter einer Reihe von großen Bekleidungsmarken unter der Leitung der UN verständigt haben, um die von dieser Industrie verursachten Klimaeinflüsse einzudämmen. Sympatex hat die Charter nicht nur als erstes unterzeichnet, sondern aktiv mitgestaltet. Wir sind überzeugt, dass sich viele große Brands anschließen werden.

Sympatex Öko-Kalkulator

CO2-Emissionen zu vermeiden und so weit wie möglich zu reduzieren hat für Sympatex höchste Priorität. Deshalb unterstützt Sympatex auch seine Kunden darin, deren Umweltauswirkungen auf ein unvermeidbares Minimum zu reduzieren.

Mithilfe des Sympatex Öko-Kalkulators kann der ökologische Fußabdruck jedes einzelnen Laufmeters bemessen werden. Die unvermeidbaren CO2-Emissionen können Sympatex-Kunden ab sofort über die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensieren und erhalten dafür ein Zertifikat, welches per QR-Code auf das Label des Fertigprodukts angebracht werden kann.

Dabei betrachtet Sympatex die gesamte Prozesskette von der Rohstoffgewinnung bis zur Anlieferung bei unseren Kunden („cradle to customer gate“). Somit ist die Nachvollziehbarkeit für den Verbraucher gegeben und das verbrauchte CO2 neutralisiert. Eine Win-Win Situation für das Unternehmen und den Endverbraucher.