Endproduktetest
Die Sympatex-Belastungstests - die Feuertaufe der Textilindustrie
Sympatex arbeitet nur mit professionellen Konfektionären und Schuhherstellern zusammen, die die High-Tech-Funktionen in ihre Produkte integrieren. Lizenzverträge über Produktions- und Verarbeitungsrichtlinien sichern die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte mit Sympatex. Zusätzlich unterstützt Sympatex die Partner am Produktionsstandard, z. B. beim Handling oder bei der Nahtversiegelung.
Diese Perfektion macht den Unterschied. So sind Bekleidung, Schuhe und Accessoires mit Sympatex 100 % wasserdicht, 100 % winddicht und optimal atmungsaktiv - und das dauerhaft. Sie werden in den Sympatex-Labors und unabhängigen Testinstituten nach aktuellen Normen geprüft.
Der Kleidungstest - hart, aber fair
In den Tests wird das jeweilige Bekleidungsteil im wahrsten Sinne des Wortes „auseinandergenomme" und bis ins kleinste Detail geprüft. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Haftung und Wasserdichtigkeit der Nahtversiegelung. Außerdem werden die Konstruktion von funktionsrelevanten Stellen wie Reißverschlüsse, Kapuze, Taschen, Säume etc. sowie der Abperleffekt des Obermaterials untersucht - im Originalzustand, nach Wäsche und chemischer Reinigung.
Härtere Tests für härtere Jobs: Bei Arbeitsschutzausrüstungen kommen weitere Tests hinzu - nach gesonderten Normen und technischen Richtlinien. Denn nur so wird sichergestellt, dass sich z. B. ein Feuerwehrmann auch bei äußerster Beanspruchung auf die Funktionalität seiner Ausrüstung zu 100 % verlassen kann.
Die Beregnungsanlage EDGAR (Enhanced Dynamic Garment Rain Tester) simuliert einen genormten Landregen. Hier wird die Bekleidung bei Dauerberegnung bis zu drei Stunden getestet (im Original, nach der Wäsche und nach chemischer Reinigung).
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser: Sympatex führt zudem Testkäufe im Handel durch. Dabei wird neben der Qualitätsprüfung auch auf die korrekte Anbringung von Diebstahlsicherungen und Preisschildern geachtet. Diese dürfen nur am Reißverschluss oder an den äußeren Rändern des Bekleidungsteils befestigt werden.
Jacke in der Beregnungsanlage EDGAR

Beregnung der Jacken-Prototypen bis zu drei Stunden
Der Handschuhtest - Wasser marsch!
Erfahrungsgemäß friert man an den Händen besonders schnell. Sie sind eher schwach durchblutet und deshalb besonders auf verlässlichen Schutz angewiesen. Sympatex testet in seinen Labors alle Handschuhe auf Feuchtigkeitsdichte, Isolation und Atmungsaktivität. Dazu wird ein Beregnungsverfahren angewendet, das jeden Sympatex-Handschuh intensiven und stundenlangen Tests unterzieht. Das Ergebnis: warme und trockene Hände - auch in Extremsituationen.
Handschuhe im Belastungstest

Dichtigkeitsprüfung mittels Beregnung
Der Schuhtest - geht ans Limit und noch weiter
Schuhe müssen enormen Belastungen standhalten. Vor allem in den Sympatex-Testlabors. Bereits bevor das Produkt fertiggestellt wird, unterzieht Sympatex die eingesetzten Materialien intensiven Tests. Das Futter wird auf seine Scheuerbeständigkeit geprüft (nach Martindale). Oberleder müssen im Knicktest ihre Flexibilität und Knickstabilität beweisen, und im Bally-Penetrometer-Test wird ihre Wasseraufnahmefähigkeit kontrolliert.
Experten untersuchen die wasserdichte Konstruktion des gesamten Schuhs und konzentrieren sich dabei besonders auf Nahtversiegelung, Laschenkonstruktion, Schaft etc. Denn gerade hier kann das Wasser leicht eindringen.
Aber es kommt noch härter. Zum Abschluss der Tests müssen die Schuhe in einem mit Wasser gefüllten Gehsimulator einen bis zu 14-stündigen Dauerlauf überstehen. Für höchste Qualität bei jedem Schritt.
Der Gehsimulator

Prüfung der Wasserdichtigkeit bis max. 14 Stunden